Frankreich

Château Cheval Blanc Premier Grand Cru Classé A 2010

Herrliche Nase von frischer Minze - fein poliertes Tannin - stimmig, intensives, nicht endendes Finale. Große Klasse!

 1.726,90 €

Inhalt: 0,75 l (2.302,53 €/ 1 l)

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0,75 l
Artikel-Nr.: 57845
Passt hervorragend zu
Reh geschmort
Reh gebraten
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Gams geschmort
Gams gebraten
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Rind gebraten/gegrillt
Rind geschmort
Lamm gebraten/gegrillt
Lamm geschmort

Zum Produkt

2010

Parker 100/100

Deep garnet in color and made of 54% Cabernet Franc and 46% Merlot, the nose of the 2010 Cheval Blanc is a bit subdued to begin, measuredly opening out to reveal achingly provocative notions of molten chocolate, preserved Morello cherries, baked blackberries, boysenberries and blueberry compote with wafts of underbrush, cigar box, cumin seed and sandalwood. Full-bodied, the palate is a full-on atomic bomb waiting to go off, with very tightly coiled, slowly maturing black fruits eking out glimpses of a vast array of nuances. Still very youthful, it finishes with an incredibly persistent, jaw-dropping display of earth and mineral fireworks. I’d leave this one for another 5 years and drink it over the next 50.

Falstaff 100/100

Tiefdunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Feine, mit einem Hauch von Kokos unterlegte Gewürznuancen, angenehme Edelholzwürze, zart nach Nougat, reife Kirschen, sehr vielschichtig, verführerisches Bukett. Saftig, gute Komplexität, extraktsüße, vielgeschichtete Textur, präsente, präzise Tannine, hier ist alles perfekt ausgeführt, was wirklich großen Wein ausmacht, hat eine hervorragende Zukunft vor sich.

WineEnthusiast 100/100

This is the finest Cheval Blanc for many years. It is, quite simply, magnificent. The wine shows the greatness of Cabernet Franc in the vintage, with 57% of the variety in the blend. It is beautifully structured and perfumed, with velvety tannins, balanced acidity and swathes of black-currant and black-cherry fruits. It's well on course to becoming a legendary wine. ROGER VOSS

J.Suckling 100/100

The aroma in this wine is crazy with flowers, mushroom, forest floor, and fruit. It seems like I am walking through a row of the vines in Cheval Blanc when I have my nose in the glass. It's full-bodied, with fabulous layers of ultra-fine tannins and milk chocolate, raspberries, and a phenomenal finish. Truly one of the greatest Chevals ever. Better than 2009. Try in 2020.

Vinum 19/20

Herrliche Nase von frischer Minze, fein poliertes Tannin, genau und präzise gezeichnet, stimmig, intensives, nicht endendes Finale. Besitzt Charme und grosse Klasse.

Rarität

Rarität

Falstaff

Falstaff 100

Robert Parker

Robert Parker 100

James Suckling

James Suckling 100

schmeckt nach

Zwetschke

Kirsche

Heidelbeere

Brombeere

Holunder schwarz

Cassis I Johannisbeere

Ribisel rot

Hollerkoch dunkel

Grüne Kräuter getrocknet

Pfeffer

Wacholder

Kaffee

Kochschokolade

Speck

Leder

Rauch

Nasse Erde

Graphit

Auf einen Blick

  • Weingut:
    Bordeaux
  • Land:
    Frankreich
  • Region:
    Bordeaux
  • Typ:
    Rotweine
  • Inhalt:
    0,75 l
  • Rebsorte:
    Cuvée
  • Cuvée-Sorten:
    Cabernet Franc ,Merlot ,Cabernet Sauvignon
  • Geschmack:
    trocken
  • Ausbauart:
    Barrique
  • Alkoholgehalt:
    13,0 %
  • Trinktemperatur:
    16-18°C
  • Trinkreife:
    bis 2040+
  • Sulfite:
    Ja

Das passende Glas zum Wein

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Über das Weingut

Bordeaux

Über das Weingut

Das Angebot der weltweit für alle Weinbauregionen beispielgebenden Region Bordeaux ist unterschiedlich und reicht vom einfachen bis zum besten und berühmtesten Wein der Welt. Die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage am Weltmarkt und steigen und fallen wie Aktien an den Börsen. Deshalb sind wir stets bemüht, zum richtigen Zeitpunkt Weine zu guten Konditionen zu erwerben. Unser ständig wechselndes Angebot an Bordeaux-Weinen umfasst ebenfalls gereifte Raritäten.

Kalk-, Lehm- oder auch kieseldominierte Böden und ein maritimes Klima ergeben einen Stil, welcher sich seit 200 Jahren in den Köpfen der Weinliebhaber eingeprägt hat. Bordeaux-Weine gelten als markant und wiedererkennbar, statt verspielt und austauschbar zu sein. In wenigen Qualitätsweinbaugebieten der Welt sind Aromen, Geschmack und Stil des jeweiligen Terroirs so präzise herausgearbeitet und auf den Geschmacksknospen abgespeichert.

„Zu anonym und ignorant der Umwelt gegenüber.“ So wird das Bordeaux leider immer wieder gern am Papier dargestellt, ohne dabei auf den wachsenden Anteil jener zu schauen, welche seit längerem dabei sind das Bordeaux von Grund auf zu erneuern und für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen.

Von Vielen wird das Bordeaux auch als zu teuer empfunden. Woran liegt dieses Ungleichgewicht in der Wahrnehmung? Am Überschuss des Angebotes oder an einigen Namen, die für Furore sorgen? Von ungefähr 3.000 Betrieben gibt es im Bordeaux 30 große Namen bzw. 5 Prozent an klassifizierten Châteaus. Wenn man diesen Top-Namen bestimmte Champagner, Burgunder, Italiener, Deutsche oder Amerikaner gegenüberstellt, dann kann man nicht behaupten, dass Bordeaux-Weine am teuersten sind. Bei unseren Besuchen haben wir uns daher darauf konzentriert, das wahre Gesicht der Region zu entdecken und Châteaus schätzen gelernt, die ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Das Bordeaux ist sehr groß und bringt verschiedenste Weinstile und Facetten hervor. Es wäre daher schade, alle 65 Appellationen und über 3.000 Betriebe über einen Kamm zu scheren. Wir haben uns mit dem größten Qualitätsanbaugebiet der Welt näher beschäftigt und wollten herausfinden, was genau an alldem wirklich dran ist:

„Reduziert auf das Maximum“, so könnte man die Entwicklung im Bordeaux des 21. Jahrhunderts ohne weiteres betiteln. Viele Leute denken hier über den Tellerrand hinaus, denn nicht ohne Grund wurden neue Rebsorten, wie etwa Touriga Nacional (Portugal lässt grüßen) für die Bordeaux und Bordeaux Supérieur AOP zugelassen. Man lotet also schon seit längerem aus, mit welchen Möglichkeiten man dem Klimawandel die Stirn bieten könnte.

Die bedeutendste Veränderung ist jedoch der Zugang zum biologischen bzw. biodynamischen Weinbau!

Jene Chateau welche diesen Wechsel vollzogen haben hätte man noch vor wenigen Jahren als Spinner oder Druiden abgekanzelt. Als Vorreiter gilt hier ganz klar Alain Moueix mit Château Fonroque in St. Emilion und Château Mazeyres in Pomerol. Das ein Mitglied der renommierten Familie Moueix, als einer der ersten in Bordeaux auf biodynamischen Weinbau setzte nahm den Kritikern aber den Wind aus den Segeln und löste ein Erdbeben in den Führungsetagen der berühmten Châteaus aus. Diese neue Stilistik brilliert mit Feinheit, Eleganz, Balance, Frische und Komplexität. Sie kehrt von der Stilistik der 90iger Jahre den Rücken, welche hauptsächlich Parker geschuldet war, sondern ähneln mehr ihrer Stilistik früherer Jahrzehnte und den Weinen Burgunds. Nachahmer gibt es mittlerweile sehr viele. Zertifiziert sind bereits zB. Latour, Palmer, Durfort-Vivens, Pontet-Canet, Canon la Gaffeliere, Guiraud, L‘Hetre…..und viele weitere sind auch schon in der Umstellung.

Der Star und wichtigste Faktor der Biodynamik ist wieder der Weingarten geworden. Diese ermöglicht es dem Winzer auch früher zu ernten. Die physiologische Reife der Kerne wird früher erreicht weil in einem gesunden Weinberg die Trauben schneller reifen. Dadurch ist zum Erntezeitpunkt auch die Säure höher und die Zuckerwerte sind noch nicht am Plafond. Die Trauben werden entrappt und spontan im Zement- oder Stahltank vergoren. Der Ausbau erfolgt immer mehr in großen Tonneaus und Amphoren aber auch noch in Barriques.

Im Austausch mit den Winzern stellten und stellen wir immer wieder fest, dass der Ehrgeiz und die Suche nach Verbesserung unstillbar sind. Unter Hunderten von Weingütern finden wir bei vielen große Klasse und Pionierarbeit.

Unser heutiges Portfolio von bio- und biodynamischen Weingütern ist das Ergebnis langer Recherche- und Verkostungsarbeit und beinhaltet jene Châteaus, deren Philosophie wir voll und ganz vertreten können. Unterstützt werden wir dabei von den Weinjournalen aus aller Welt, welche ganz klar diese Weingüter, seit ihrer Umstellung auf Bio und Biodynamie, wesentlich besser bewerten als vorher.

Döllerers Genusspost

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