Frankreich

Château Lynch Bages 5. Grand Cru Classé 2019

Brombeeren, schwarze Johannisbeeren und Veilchen in der Nase - Vollmundigen, vielschichtigem Gaumen - weiche Tannine und würzig langem Abgang.

 177,20 €

Inhalt: 0,75 l (236,27 €/ 1 l)

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0,75 l
Artikel-Nr.: 57924
Passt hervorragend zu
Reh geschmort
Reh gebraten
Hirsch geschmort
Hirsch gebraten
Gams geschmort
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Wildschwein geschmort
Hase geschmort
Rind gebraten/gegrillt
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Lamm gebraten/gegrillt
Lamm geschmort

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Wine Advocate 96+/100

Der 2019er Lynch-Bages, ein echter Klassiker dieses Weinguts, ist hervorragend geworden und entfaltet sich im Glas mit Aromen von Cassis und süßen Brombeeren, vermischt mit Lakritz, Minze, Zigarrendeckblatt und lehmigem Boden. Vollmundig, reichhaltig und konzentriert, ist es ein tiefer, vielschichtiger Wein, der um ein Gerüst aus reichhaltigen, pudrigen Tanninen und saftigen, ausgleichenden Säuren herum aufgebaut ist. Es ist der letzte Jahrgang, der in Lynch-Bages‘ altem Weingut produziert wurde, und es wird interessant sein, diesen Referenzwein in den kommenden Jahren mit den darauffolgenden Jahrgängen zu vergleichen.

Lynch-Bages hat kürzlich das neue Weingut in Betrieb genommen und ist ein imposantes Bauwerk welches sicherlich eine noch präzisere Weinherstellung ermöglichen wird, kleinere Tanks werden eine parzellenweise Auswahl ermöglichen. Und da Lynch-Bages mehr oder weniger 250 verschiedene Parzellen umfasst, die kürzlich Gegenstand einer eingehenden Bodenstudie waren, wird dies ein echter Vorteil sein. Dieselben Studien fließen übrigens in die Arbeit in den Weinbergen ein, wobei die Parzellen je nach ihren Eigenschaften unterschiedlich bewirtschaftet werden; und in nahe gelegenen Anwesen werden derzeit Bio-Versuche durchgeführt. Doch das alte Weingut hat mit dem 2019er Lynch-Bages einen überzeugenden Schwanengesang-Jahrgang geliefert, einen hervorragenden Wein, der sich qualitativ mit Weinen wie dem 2010er und 2000er messen kann (und der stilistisch eher dem letzteren als dem ersteren ähnelt). Es ist eine großartige Leistung der Familie Cazes und ihres technischen Teams.

J. Suckling 97/100

Fantastische Brombeeren, schwarze Johannisbeeren, Bleistift und Veilchen. So viel Pauillac in der Nase! Vollmundig mit dichtem, vielschichtigem Gaumen und straffen, aber weichen Tanninen, die dem Wein vielschichtig und würdig sind. Kompakt. Langer Abgang. Seidig. Erinnert mich an eine moderne, klassische Version von so etwas wie dem wunderbaren 1985er Lynch. Probieren Sie ihn nach 2026.

Wine Spectator 96/100

Von Anfang an herrlich, mit üppigen und schmeichelnden Aromen von Cassis, dunkler Pflaume und Brombeerkompott, die sich kräftig anfühlen, obwohl sie durchzugleiten scheinen, getragen von einer sehr raffinierten Struktur, die verführerischen schwarzen Tee, abgenutzte Erle, blumige und pikante Details mit sich bringt. Verfügt über einen lebendigen, autoritären Eisenblitz im Abgang, der alles erdet. Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Am besten von 2025 bis 2045.

Rarität

Rarität

Robert Parker

Robert Parker 96+/100

James Suckling

James Suckling 97/100

Winespectator

Winespectator 96/100

schmeckt nach

Kirsche

Brombeere

Holunder schwarz

Cassis I Johannisbeere

Ribisel rot

Hollerkoch dunkel

Grüne Kräuter getrocknet

Paprika

Pfeffer

Wacholder

Kaffee

Kochschokolade

Speck

Leder

Rauch

Graphit

Auf einen Blick

  • Weingut:
    Bordeaux
  • Land:
    Frankreich
  • Region:
    Bordeaux
  • Typ:
    Rotweine
  • Inhalt:
    0,75 l
  • Rebsorte:
    Cuvée
  • Cuvée-Sorten:
    Merlot ,Cabernet Sauvignon ,Cabernet Franc ,Petit Verdot
  • Geschmack:
    trocken
  • Ausbauart:
    Barrique
  • Alkoholgehalt:
    14,0 %
  • Trinktemperatur:
    16-18°C
  • Trinkreife:
    bis 2050
  • Sulfite:
    Ja

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Über das Weingut

Bordeaux

Über das Weingut

Das Angebot der weltweit für alle Weinbauregionen beispielgebenden Region Bordeaux ist unterschiedlich und reicht vom einfachen bis zum besten und berühmtesten Wein der Welt. Die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage am Weltmarkt und steigen und fallen wie Aktien an den Börsen. Deshalb sind wir stets bemüht, zum richtigen Zeitpunkt Weine zu guten Konditionen zu erwerben. Unser ständig wechselndes Angebot an Bordeaux-Weinen umfasst ebenfalls gereifte Raritäten.

Kalk-, Lehm- oder auch kieseldominierte Böden und ein maritimes Klima ergeben einen Stil, welcher sich seit 200 Jahren in den Köpfen der Weinliebhaber eingeprägt hat. Bordeaux-Weine gelten als markant und wiedererkennbar, statt verspielt und austauschbar zu sein. In wenigen Qualitätsweinbaugebieten der Welt sind Aromen, Geschmack und Stil des jeweiligen Terroirs so präzise herausgearbeitet und auf den Geschmacksknospen abgespeichert.

„Zu anonym und ignorant der Umwelt gegenüber.“ So wird das Bordeaux leider immer wieder gern am Papier dargestellt, ohne dabei auf den wachsenden Anteil jener zu schauen, welche seit längerem dabei sind das Bordeaux von Grund auf zu erneuern und für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen.

Von Vielen wird das Bordeaux auch als zu teuer empfunden. Woran liegt dieses Ungleichgewicht in der Wahrnehmung? Am Überschuss des Angebotes oder an einigen Namen, die für Furore sorgen? Von ungefähr 3.000 Betrieben gibt es im Bordeaux 30 große Namen bzw. 5 Prozent an klassifizierten Châteaus. Wenn man diesen Top-Namen bestimmte Champagner, Burgunder, Italiener, Deutsche oder Amerikaner gegenüberstellt, dann kann man nicht behaupten, dass Bordeaux-Weine am teuersten sind. Bei unseren Besuchen haben wir uns daher darauf konzentriert, das wahre Gesicht der Region zu entdecken und Châteaus schätzen gelernt, die ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Das Bordeaux ist sehr groß und bringt verschiedenste Weinstile und Facetten hervor. Es wäre daher schade, alle 65 Appellationen und über 3.000 Betriebe über einen Kamm zu scheren. Wir haben uns mit dem größten Qualitätsanbaugebiet der Welt näher beschäftigt und wollten herausfinden, was genau an alldem wirklich dran ist:

„Reduziert auf das Maximum“, so könnte man die Entwicklung im Bordeaux des 21. Jahrhunderts ohne weiteres betiteln. Viele Leute denken hier über den Tellerrand hinaus, denn nicht ohne Grund wurden neue Rebsorten, wie etwa Touriga Nacional (Portugal lässt grüßen) für die Bordeaux und Bordeaux Supérieur AOP zugelassen. Man lotet also schon seit längerem aus, mit welchen Möglichkeiten man dem Klimawandel die Stirn bieten könnte.

Die bedeutendste Veränderung ist jedoch der Zugang zum biologischen bzw. biodynamischen Weinbau!

Jene Chateau welche diesen Wechsel vollzogen haben hätte man noch vor wenigen Jahren als Spinner oder Druiden abgekanzelt. Als Vorreiter gilt hier ganz klar Alain Moueix mit Château Fonroque in St. Emilion und Château Mazeyres in Pomerol. Das ein Mitglied der renommierten Familie Moueix, als einer der ersten in Bordeaux auf biodynamischen Weinbau setzte nahm den Kritikern aber den Wind aus den Segeln und löste ein Erdbeben in den Führungsetagen der berühmten Châteaus aus. Diese neue Stilistik brilliert mit Feinheit, Eleganz, Balance, Frische und Komplexität. Sie kehrt von der Stilistik der 90iger Jahre den Rücken, welche hauptsächlich Parker geschuldet war, sondern ähneln mehr ihrer Stilistik früherer Jahrzehnte und den Weinen Burgunds. Nachahmer gibt es mittlerweile sehr viele. Zertifiziert sind bereits zB. Latour, Palmer, Durfort-Vivens, Pontet-Canet, Canon la Gaffeliere, Guiraud, L‘Hetre…..und viele weitere sind auch schon in der Umstellung.

Der Star und wichtigste Faktor der Biodynamik ist wieder der Weingarten geworden. Diese ermöglicht es dem Winzer auch früher zu ernten. Die physiologische Reife der Kerne wird früher erreicht weil in einem gesunden Weinberg die Trauben schneller reifen. Dadurch ist zum Erntezeitpunkt auch die Säure höher und die Zuckerwerte sind noch nicht am Plafond. Die Trauben werden entrappt und spontan im Zement- oder Stahltank vergoren. Der Ausbau erfolgt immer mehr in großen Tonneaus und Amphoren aber auch noch in Barriques.

Im Austausch mit den Winzern stellten und stellen wir immer wieder fest, dass der Ehrgeiz und die Suche nach Verbesserung unstillbar sind. Unter Hunderten von Weingütern finden wir bei vielen große Klasse und Pionierarbeit.

Unser heutiges Portfolio von bio- und biodynamischen Weingütern ist das Ergebnis langer Recherche- und Verkostungsarbeit und beinhaltet jene Châteaus, deren Philosophie wir voll und ganz vertreten können. Unterstützt werden wir dabei von den Weinjournalen aus aller Welt, welche ganz klar diese Weingüter, seit ihrer Umstellung auf Bio und Biodynamie, wesentlich besser bewerten als vorher.

Döllerers Genusspost

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