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Weinhandelshaus Döllerer Willkommen in unserem neuen Online-Shop

Eine Reise, die der Wintercalville erstaunlicherweise tatsächlich gemacht hat: als nämlich die Kunde von diesem vorzüglichen Tafelapfel bis an den Zarenhof gelangte und ihn die „Meraner Calville Exportgesellschaft“ alsbald dorthin lieferte. Der Wintercalville hat wahrhaft einen langen Stammbaum, der bis in unser Mittelalter zurückreicht. Vermutlich aus der Normandie stammend, war der Wintercalville lange Zeit weit verbreitet und sehr gefragt, eben auch in höchsten Kreisen: So wurde er in den Obstgärten von König Louis XIII in Orléans gezogen. Und in Frankreich gilt der bei uns selten gewordene Apfel noch immer als Gourmetapfel und wird zum Dessert gereicht und gern für Apfelkuchen verwendet. Der Wintercalville-Baum ist empfindlich und braucht einen kräftigen, guten, warmen Boden, den ihm Thomas Kohl am Ritten bieten kann. Das Fruchtfleisch des Apfels ist gelblich, zart, sehr fein und locker, mit Duft nach weißem Pfirsich und saftigen, gelben Pflaumen – und das ergibt einen charaktervollen, unverwechselbaren Bergapfelsaft. Der Grand Cru von Kohl eignet sich besonders als Aperitif und als Bergapfelsaft Wintercalville harmoniert er mit Pastagerichten, vegetarischen Gerichten und hellem Fleisch. Für Liebhaber des sortenreinen Bergapfelsaftes hat ihn Thomas Kohl, ehemalig auch Obsthof Troidner genannt, in Magnumflaschen abgefüllt.