Frankreich

Château Montrose 2. Grand Cru Classé 2012

Fruchtintensität mit Brombeer-, Himbeer- und Heidelbeerdüften - dicht und kompakt, eng sitzendes, massives Tannin

 83,90 €

Inhalt: 0,375 l (223,73 €/ 1 l)

inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten


Lieferfrist: ca. 3-7 Werktage


Artikel-Nr.: 57632
Passt hervorragend zu
Reh geschmort
Reh gebraten
Hirsch geschmort
Hirsch gebraten
Gams geschmort
Gams gebraten
Wildschwein geschmort
Hase geschmort
Rind gebraten/gegrillt
Rind geschmort
Lamm gebraten/gegrillt
Lamm geschmort

Zum Produkt

Die Weingärten von Château Montrose zählen zu den priveligiertesten in St. Estèphe. Das Château wurde von 2007 bis 2013 aufwendigst modernisiert um die hohen Qualitätsstandards, die seit dem 18. Jahrhundert maßgebend sind, zu erhalten. Der Premium Wein - Château Montrose - reift für 18 Monate in 60% neuer französischer Eiche von 8 verschiedenen Küfern.

Die traditionelle Methode die auf Château Montrose angewendet wird ist das transferieren von Wein von einem Fass ins andere durch Schwerkraft. Dabei wird der Wein geklärt, da die Hefereste sich am Fassboden absetzen und nicht ins nächste Fass mitgetragen werden.

Der Jahrgang 2012 präsentiert sich jugendlich, mit frischen Noten, Cassis und klassischen Eukalyptus Noten. Am Gaumen zeigt sich der Montrose seidig und kraftvoll mit einem langen Finish, getragen von Brioche und etwas Likör. Ein intensiver Jahrgang, welcher noch einige Jahre brauchen wird, um sein Potential zu entfalten.

2012

René Gabriel 18/20

57 % Cabernet Sauvignon, 37 % Merlot, 5 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot. 53 % Selektion als Grand Vin. Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Kaffee, Lakritze, schwarze Oliven, feine Rauchnoten, blumige Töne, dahinter eine trockene, stützende Frucht aufweisend, gibt sich nicht so reserviert wie sonst bei den Primeurproben. Im Gaumen kompakt, fleischig, fordernde Adstringenz, noch leicht mehlig in den Tanninen.

WineEnthusiast 95/100

Produced in the magnificent new cellars at Montrose, this big, tannic wine is powerful and concentrated. It has something of the classic severity of a wine from this estate, but that's mitigated by the ripe, generous blackberry fruitiness and the final freshness of a 2012. A great success, to drink from 2022. ROGER VOSS

J.Suckling 94/100

Fascinating aromas of blackberries with cacao and buttery notes. This is a full-bodied red combining well-rounded tannins, lovely acidity and a mouth-watering finish. Yet turns firm and powerful. Drink in 2020.

Parker 93/100

Der im Schloss verkostete Montrose 2012 ist eine Mischung aus 57 % Cabernet Sauvignon, 37 % Merlot, 5 % Cabernet Franc und 1 % Petit Verdot, die zwischen dem 24. September und dem 20. Oktober gepflückt wurde. Er durchlief eine besonders lange Mazerationszeit zwischen 26 und 28 Tagen. Er bietet mehr Fruchtintensität als der 2011er Montrose mit Brombeer-, Himbeer- und Heidelbeerdüften, ziemlich rückständig und ursprünglich, aber dennoch gut definiert. Die Aromen verspotten Sie fast, denn nach zehn Minuten kehren sie zurück, es gibt Schimmer von darunter liegenden getrockneten Kräuter- und Mineralnoten. Der Gaumen ist mittelkräftig, intensiv und sehr konzentriert, deutlich mit mehr Tiefe und Sehnen als der 2011er, zeigt aber im Abgang eine beeindruckende Präzision und Energie, was ein gutes Zeichen für die Langfristigkeit ist. Verkostet September 2016.

James Suckling

James Suckling 94

Wine Enthusiast

Wine Enthusiast 95

Gabriel

Gabriel 18

schmeckt nach

Kirsche

Brombeere

Holunder schwarz

Cassis I Johannisbeere

Ribisel rot

Hollerkoch dunkel

Grüne Kräuter getrocknet

Paprika

Pfeffer

Wacholder

Kaffee

Kochschokolade

Speck

Leder

Rauch

Graphit

Auf einen Blick

  • Weingut:
    Bordeaux
  • Land:
    Frankreich
  • Region:
    Bordeaux
  • Typ:
    Rotweine
  • Inhalt:
    0,375 l
  • Rebsorte:
    Cuvée
  • Cuvée-Sorten:
    Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Petit Verdot
  • Geschmack:
    trocken
  • Ausbauart:
    Barrique
  • Alkoholgehalt:
    13,0 %
  • Trinktemperatur:
    16-18°C
  • Trinkreife:
    2020-2040

Das passende Glas zum Wein

200,40 €

inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Lieferfrist: ca. 3-7 Werktage

201,00 €

inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Lieferfrist: ca. 3-7 Werktage

54,00 €

inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Lieferfrist: ca. 3-7 Werktage

Über das Weingut

Bordeaux

Über das Weingut

Das Angebot der weltweit für alle Weinbauregionen beispielgebenden Region Bordeaux ist unterschiedlich und reicht vom einfachen bis zum besten und berühmtesten Wein der Welt. Die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage am Weltmarkt und steigen und fallen wie Aktien an den Börsen. Deshalb sind wir stets bemüht, zum richtigen Zeitpunkt Weine zu guten Konditionen zu erwerben. Unser ständig wechselndes Angebot an Bordeaux-Weinen umfasst ebenfalls gereifte Raritäten.

Kalk-, Lehm- oder auch kieseldominierte Böden und ein maritimes Klima ergeben einen Stil, welcher sich seit 200 Jahren in den Köpfen der Weinliebhaber eingeprägt hat. Bordeaux-Weine gelten als markant und wiedererkennbar, statt verspielt und austauschbar zu sein. In wenigen Qualitätsweinbaugebieten der Welt sind Aromen, Geschmack und Stil des jeweiligen Terroirs so präzise herausgearbeitet und auf den Geschmacksknospen abgespeichert.

„Zu anonym und ignorant der Umwelt gegenüber.“ So wird das Bordeaux leider immer wieder gern am Papier dargestellt, ohne dabei auf den wachsenden Anteil jener zu schauen, welche seit längerem dabei sind das Bordeaux von Grund auf zu erneuern und für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen.

Von Vielen wird das Bordeaux auch als zu teuer empfunden. Woran liegt dieses Ungleichgewicht in der Wahrnehmung? Am Überschuss des Angebotes oder an einigen Namen, die für Furore sorgen? Von ungefähr 3.000 Betrieben gibt es im Bordeaux 30 große Namen bzw. 5 Prozent an klassifizierten Châteaus. Wenn man diesen Top-Namen bestimmte Champagner, Burgunder, Italiener, Deutsche oder Amerikaner gegenüberstellt, dann kann man nicht behaupten, dass Bordeaux-Weine am teuersten sind. Bei unseren Besuchen haben wir uns daher darauf konzentriert, das wahre Gesicht der Region zu entdecken und Châteaus schätzen gelernt, die ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Das Bordeaux ist sehr groß und bringt verschiedenste Weinstile und Facetten hervor. Es wäre daher schade, alle 65 Appellationen und über 3.000 Betriebe über einen Kamm zu scheren. Wir haben uns mit dem größten Qualitätsanbaugebiet der Welt näher beschäftigt und wollten herausfinden, was genau an alldem wirklich dran ist:

„Reduziert auf das Maximum“, so könnte man die Entwicklung im Bordeaux des 21. Jahrhunderts ohne weiteres betiteln. Viele Leute denken hier über den Tellerrand hinaus, denn nicht ohne Grund wurden neue Rebsorten, wie etwa Touriga Nacional (Portugal lässt grüßen) für die Bordeaux und Bordeaux Supérieur AOP zugelassen. Man lotet also schon seit längerem aus, mit welchen Möglichkeiten man dem Klimawandel die Stirn bieten könnte.

Die bedeutendste Veränderung ist jedoch der Zugang zum biologischen bzw. biodynamischen Weinbau!

Jene Chateau welche diesen Wechsel vollzogen haben hätte man noch vor wenigen Jahren als Spinner oder Druiden abgekanzelt. Als Vorreiter gilt hier ganz klar Alain Moueix mit Château Fonroque in St. Emilion und Château Mazeyres in Pomerol. Das ein Mitglied der renommierten Familie Moueix, als einer der ersten in Bordeaux auf biodynamischen Weinbau setzte nahm den Kritikern aber den Wind aus den Segeln und löste ein Erdbeben in den Führungsetagen der berühmten Châteaus aus. Diese neue Stilistik brilliert mit Feinheit, Eleganz, Balance, Frische und Komplexität. Sie kehrt von der Stilistik der 90iger Jahre den Rücken, welche hauptsächlich Parker geschuldet war, sondern ähneln mehr ihrer Stilistik früherer Jahrzehnte und den Weinen Burgunds. Nachahmer gibt es mittlerweile sehr viele. Zertifiziert sind bereits zB. Latour, Palmer, Durfort-Vivens, Pontet-Canet, Canon la Gaffeliere, Guiraud, L‘Hetre…..und viele weitere sind auch schon in der Umstellung.

Der Star und wichtigste Faktor der Biodynamik ist wieder der Weingarten geworden. Diese ermöglicht es dem Winzer auch früher zu ernten. Die physiologische Reife der Kerne wird früher erreicht weil in einem gesunden Weinberg die Trauben schneller reifen. Dadurch ist zum Erntezeitpunkt auch die Säure höher und die Zuckerwerte sind noch nicht am Plafond. Die Trauben werden entrappt und spontan im Zement- oder Stahltank vergoren. Der Ausbau erfolgt immer mehr in großen Tonneaus und Amphoren aber auch noch in Barriques.

Im Austausch mit den Winzern stellten und stellen wir immer wieder fest, dass der Ehrgeiz und die Suche nach Verbesserung unstillbar sind. Unter Hunderten von Weingütern finden wir bei vielen große Klasse und Pionierarbeit.

Unser heutiges Portfolio von bio- und biodynamischen Weingütern ist das Ergebnis langer Recherche- und Verkostungsarbeit und beinhaltet jene Châteaus, deren Philosophie wir voll und ganz vertreten können. Unterstützt werden wir dabei von den Weinjournalen aus aller Welt, welche ganz klar diese Weingüter, seit ihrer Umstellung auf Bio und Biodynamie, wesentlich besser bewerten als vorher.